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Im Dezember 2015 zogen wir nach Portugal auf eine Quinta im Alentejo. Einen Hektar Grund stehen uns nun zur Verfügung. Alles davon zu bewitschaften ist natürlich nicht unser Ziel, dennoch müssen wir ständig alle Bereiche kontrollieren und gegebenenfalls grob bereinigen. Selbstversorgung war natürlich der erste Gedanke, doch das alles umzusetzen ist für uns nicht so einfach und auch nicht unser bestreben. Neben der Liebe zum Garten und der Natur stehen da auch noch unsere anderen Hobbys an. Wir sind leidenschaftliche Musiker, Paraglider, Dronenflieger und Fotografen. Hinzu kommen 6 Hühner, zwei Katzen und unser Bärli, der stets dabei ist. Das alles unter einem Hut zu bekommen ist eine große Herausforderung. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt, heisst es doch immer so schön. Aus einigen Permakulturprojekten haben wir erfahren, zunächst erstmal jede einzelne Pflanze im Garten kennen zu lernen und damit fingen wir an. Nicht alles was wir bis jetzt erfuhren, können wir hier auch einsetzen.

Wie gedeihen einzelne Pflanzen in der vorhandenen Erde, mit welchen Schädlingen haben wir zu tun und vor allem wie reagiert die Natur hier auf die extremen Temeraturschwankungen. Angefangen von manchmal vorkommenden Frosttagen im Winter, bis hin zu Hitzeperioden im Sommer von über 45 Grad ist alles schon vorgekommen. Die Hitze im Sommer setzt den meisten Gemüsearten schon recht zu. Es kann passieren, dass an einem Tag viele der Pflanzen einfach aufgeben, da die Sonneneinstrahlung alle Blätter buchstäblich verbrennt. Der Boden trocknet aus und eine Armada an diversen Schädlingen fällt über die geschwächten Pflanzen her. Wir arbeiten ständig an Lösungen, die solche Katastrophen verhindern. Aufbereitung der Böden, Abdecken ganzer Beete, Ansetzen von Jauchen und richtige Bewässerung, sind einige der Maßnahmen die wir hier umsetzen. Immer wenn uns Zeit bleibt, werden wir in dierer Kategorie unsere Erfahrungen und Maßnahmen teilen. Wir nutzen ja auch viele Tips, die andere im laufe der Zeit gesammelt haben.

 

 

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In unserem Korkeichenwald finden wir nicht nur die Korkeichen, Pinien, Olivenbäume und andere sondern auch sämtliche wunderbar riechende Kräuter.

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Die Zierquitte sehen wir hier oft im Alentejo. Fast jeder hat sie im Garten. Aber auch verwildert am Rande einiger Acker finden wir sie vor. Wir haben erfahren, dass Zierquitten-Arten aus Japan, China und Myanmar (Korea) stammen. Wir freuen uns, dass sie auch bei uns gedeiht.

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 Als ich eine Abbildung der Blüte in Rühlemann´s Kräuter und Duftpflanzen Katalog sah, verliebte ich mich sofort in diese Pflanze.

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Zistrose heisst die Wunderpflanze, die hier wächst. Erst dachten wir, es sei ein Salbei, doch so langsam kommen die Blütenknospen dieser weitverbreiteten Pflanze zum Vorschein und sind die Wegweiser zur Bestimmung gewesen.

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Zunächst fiel uns diese Pflanze am Waldrand, vor der Tür auf. Erst sah sie, wie ein gewöhnliches Gras aus, doch die Halme wruden höher und höher. An einem sonnigem Platz, direkt an Nachbars Haus, scheint vorwiegend am Morgen die Sonne und genau dort blühte dann dieses seltsame Etwas, das erste Mal auf. Pink-Rosa strahlte sie uns eines Morgens an. Jetzt sah sie schon einem blühenden Spargel ähnlich.

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Bereits Anfang März habe ich die Samen ausgesäht. Und siehe da, er wächst und wächst.

   
   
© LosTimeCatchers Sara & Schorsch